
Die Latte blickt mittlerweile auf eine über 145-jährige Geschichte zurück. In dieser Zeit hat sich vieles verändert – eines jedoch nicht: die Freude am Schiffbau, an der Gemeinschaft und daran, Traditionen mit einem Augenzwinkern zu pflegen.
Heute versteht sich die Latte als Gemeinschaft der Berliner Schiffs- und Meerestechnikstudierenden. Wir organisieren gemeinsame Aktivitäten, Exkursionen und Projekte, pflegen den Austausch mit ehemaligen Studierenden und Unternehmen der maritimen Wirtschaft und vertreten die Interessen unseres Studiengangs.
Nur zu besonderen Feierlichkeiten kehren wir zu unseren Wurzeln zurück und liefern mit viel Herzblut eine große, kosten- und müheschonende Show – immer mit dem Wissen, dass es Menschen gab und gibt, die ähnliche Traditionen deutlich ernster nehmen.
Die Latte versteht sich als unpolitisch und steht für Freiheit und Frieden für alle sowie für die Freude am Leben.

Abgesehen von der naheliegenden Anspielung bezieht sich der Name auf die Straklatte, eines der wichtigsten Werkzeuge des klassischen Schiffbaus.
Mit ihrer Hilfe wurden bereits lange vor dem Computerzeitalter harmonische Schiffslinien konstruiert. Gute Straklatten waren kostbar. Sie mussten trocken gelagert werden, gleichmäßige Biegeeigenschaften besitzen und sorgfältig behandelt werden.
Für Schiffbauer war eine gute Straklatte daher weit mehr als nur eine dünne Holzleiste – sie war ein unverzichtbares Werkzeug und fast schon ein Heiligtum. Daher stammen auch die Begriffe HEylige und FRau Latte, die bis heute Teil unserer Tradition geblieben sind.
Möchtest du wissen, wie die Latte entstanden ist und warum sie gegründet wurde? Wie sie entstand, warum sie gegründet wurde und wie sich ihre Traditionen entwickelt haben, erfährst du auf der Seite Die Geschichte der Heyligen Frau Latte.